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Schlagwort: Tod

Marienkäfer: viele leckere Punkte!

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Marienkäfer sind süße Wesen und bringen Freude in unser Herz – so wurde es uns beigebracht, als wir Kinder waren. Die ganze Wahrheit ist: Marienkäfer schmecken süß und bringen unter Umständen den Tod!

Man findet Sie immer öfter auf den Speisekarten alternativer Restaurants, und das obwohl lange nicht restlos geklärt war, ob man sie bedenkenlos verzehren kann. In Indonesien werden Marienkäfer schon seit ihrer Erfindung im Jahre 1614 als Delikatesse an Imbissständen angeboten und wurden eigentlich nur für diesen Zweck gezüchtet. Schaut man sich die Todeszahlen an Imbissständen um das Jahr 1614 an, ist auch für Laien ersichtlich, dass diese mit der Einführung der Marienkäfer massiv anstieg.

Sterblichkeit an Imbissständen

Dabei klingt die Idee nicht wirklich schlecht: Marienkäfer sind reich and Vitaminen und Liebe. Ihr Verzehr sorgt für ein temporäres Stimmungshoch, das nur von LSD und dem Ablecken von Aga-Kröten übertroffen wird.

Dr. Benjamin Blattlaus klärt auf: „Marienkäfer enthalten den für Menschen gesundheitsschädlichen Stoff Todium. Geringe Mengen Todium können im Menschlichen Körper ohne weitere Folgen abgebaut werden. Übersteigt die Menge an Todium im Körper eine gewisse Grenze, die hauptsächlich vom Körpergewicht abhängig ist, führt es zum sofortigen Herzstillstand ohne Möglichkeit zur Widerbelebung.“

Das Geheimnis des Marienkäfers liegt, wie sollte es auch anders sein, in seinen Punkten: Je mehr Punkte ein Käfer hat, desto leckerer schmeckt er, denn in seinen Punkten ist der Stoff Analrim eingeschlossen, der einen schokoladig-nussigen Geschmack erzeugt, wenn er unsere Zunge berührt. Leider befindet sich auch Todium in den Punkten. Dadurch ergibt sich der folgende Graph:

Marienkäfer Forschungergebnisse

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich nicht lohnt, Marienkäfer mit sieben oder mehr Punkten zu konsumieren, da die Giftigkeit hier überwiegt. Bei weniger als sieben Punkten können sie mit Vorsicht genossen werden. Konsultieren sie einen Arzt um testen zu lassen, welche Menge Marienkäfer für ihren Körper unbedenklich ist.

Fun Fact: Bevor Marienkäfer auch in Deutschland als Delikatesse wahrgenommen wurden, galten sie als Plage: Fühlen Sie sich ungeliebt, stechen sie zu, wodurch im 18 Jahrhundert, als die Marienkäfer beschlossen aus Indonesien überzusiedeln, ganze Dörfer ausgerottet wurden.

Marienkäfer
Eine Rotte Marienkäfer auf einem Arm, bereit zum Stechen

 

Götterspeise – Mord in Grün (und Rot)

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Götterspeise wird als ungefährlich beworben, doch der wackelige Pudding fordert jedes Jahr hunderte Opfer.

Junge Frau spielt mit dem Leben
Junge Frau spielt mit dem Leben

Ein Gift wird erfunden

Als der keltische Druide Vergiftwienix etwa 55 v. Chr. ein Rezept für ein giftiges Gelée erfand um damit Julius Caesar zu vergiften, dachte er gar nicht an die weitreichenden Folgen und das Leid, das er der gesamten Menschheit damit antun würde. Hätte er das vorher gewusst, hätte er sie bestimmt nicht erfunden:  Die Götterspeise.

Der Name sollte eine Warnung sein

Irrtümlich wird angenommen, die Speise trüge ihren Namen weil Sie so lecker ist, dass sie von den Göttern stammen muss. Doch eigentlich war ihr Name als Warnung statt als Werbung zu verstehen: Jeder sollte wissen, dass man schnell Bekanntschaft mit seinen Göttern macht, wenn man hiervon isst. Zu neudeutsch: „Sterben“.

Dies verstanden die Menschen auch jahrhundertelang – Bis es im Jahr 1895 zu einem folgenschweren Fehldruck kam. Statt „Götterspeise ist hoch giftig und bringt sie um schrieb eine Redakteurin der Brigitte in der Januar-Ausgabe zum Thema „Total geile Sachen zum in den Mund stecken“ den folgenden Satz: „Götterspeise ist nicht giftig und macht sie schlank.

Seitdem stellen skrupellose Firmen Götterspeise her, die in geringen Mengen noch keine giftige Wirkung zeigt. Ab etwa 400 Gramm wird es aber ungesund: Dann können giftige Furz-Gase bebildet werden, die Beziehungen zerstören.

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