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Ernährungsweisheiten Posts

Darum verursachen warmer Kuchen und warmes Brot Bauchschmerzen

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Was nur noch Oma wusste...

 Neulich habe ich eine Sendung auf einem der öffentlich rechtlichen Kanäle gesehen, in der doch tatsächlich behauptet wurde, der Verzehr von warmem Kuchen und Brot verursache gar keine Bauchschmerzen. Dieser „Mythos“ habe seinen Ursprung in der Nachkriegszeit, als Nahrungsmittel knapp waren und man vermeiden wollte, dass man bei dem Verzehr eines warmen Stücks Kuchen oder einer warmen Scheibe Brot in einen Fresswahn verfällt – weil das Lebensmittel in warmem Zustand um ein vielfaches leckerer ist – und so fortfährt um den Rest der wertvolle Nahrungsreserven aufzuessen.

Ich konnte meinen Augen und Ohren kaum trauen, dass solche Behauptungen im öffentlich rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt werden – es ist schlicht falsch!

Natürlich verursacht warmer Kuchen Bauchschmerzen!

Vermutlich hat das schon jeder von uns am eigenen Leib erfahren und kann ein Lied davon singen. Die Erklärung dafür ist simpel und hätte auch vom öffentlich rechtlichen TV leicht recherchiert werden können. Ich musste lediglich meine Oma fragen, denn die weiß einfach alles!

Im Mehl befindet sich ein Bakterium, das sich bei Temperaturen bis ca. 25°C in einer Schlaf-Starre befindet, es ist also leblos und praktisch tot. Steigt die Temperatur über 25°C Grad, also beim Backen, erwacht das Bakterium und wandert im Teig umher. Dieses Bakterium war übrigens das erste Bakterium, das je entdeckt wurde und zwar beim Backen eines Brotes. Daher hat es auch seinen Namen, Lactobacillus bakus Typ 405, denn vor der Althochdeutschen Lautverschiebung wurde „backen“ noch „bakun“ geschrieben.

Lactobacillus bakus Typ 405 unter dem Rasterelektronenmikroskop (Illustration)

Glücklicherweise verfällt das Bakterium wieder in seine Schlaf-Starre, sobald die Temperatur unter 25°C sinkt, denn es ist nicht ungefährlich. Wird der warme Teig, mit dem umherlaufenden Bakterium zu sich genommen, kann es sich an der Speiseröhre und der Magenschleimhaut festsetzen, wo es mit seinen Mundwerkzeugen winzig kleine Löcher schneidet und sich an dem austretenden Blut nährt. Zwar wird das Bakterium relativ schnell von dem sauren Verdauungssaft in unserem Magen und Speichel abgetötet, es hat aber genug Zeit einige Löcher zu schneiden, die wir dann als Bauchschmerzen (in der Magenschleimhaut) oder leichtes Sodbrennen (in der Speiseröhre) wahrnehmen.

Mineralwasser mit Gewürzen – Was ist dran?

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Mineralwasser mit Gewürzen   Nachdem mich ein befreundeter Personal-Trainer und Insider der Diäten-Szene auf diese neue Methode, sich eine ganze Mahlzeit pro Tag zu sparen, hingewiesen hat, konnte ich kaum mehr an etwas anderes denken. Nach intensiver Recherche und einwöchigem Selbstversuch bin ich überzeugt: Zwei Mahlzeiten und ein Glas Mineralwasser mit Gewürzen am Tag ist nicht nur eine effektive Methode um Gewicht zu verlieren, nein, es ist auch noch lecker, abwechslungsreich und spannend! Es ist so einfach wie genial. Sie können ein Mineralwasser ihrer Wahl mit verschiedenen Gewürzen schmackhaft machen und gleichzeitig mit allen vom Körper benötigten Nährstoffen, Mineralien und vor allem Vitaminen anreichern, so, dass es eine vollwertige Mahlzeit mit minimalem Kaloriengehalt ergibt. Mineralwasser mit Gewürzen In Mexico kam mir einst ein Sprichwort zu Ohren: „Si usted lanza las especias en el agua mineral, que sabe a vomitar!“. Übersetzt heißt es „Der, der das Wasser gewürzt zu sich nimmt, wird ewig leben“…

Der einwöchige Selbstversuch:

Startgewicht: 96,5 Kilo (gemessen am Abend vor dem ersten Tag des Selbstversuchs) 1. Tag: Zum Frühstück hatte ich eine rohe Gurke mit Salz, zum Mittagessen eine Spargelcreme-Suppe und zum Abendessen spielte ich meinen neuen Trumpf aus: Mineralwasser mit Curry! Ich gab etwa drei gehäufte Esslöffel Curry-Pulver in ein 0,3l-Glas mit Mineralwasser und rührte es nur kurz ein, um nicht zuviel Kohlensäure zu verlieren. Der Geschmack erinnerte mich an meinen Urlaub in Indien – er war allerdings noch etwas verbesserungswürdig. Es fehlte die Feinabstimmung. Die Nacht erinnerte mich ebenfalls an meinen Urlaub in Indien, denn ich verbrachte sie auf der Toilette. Ich vermute, dass die gesalzene Gurke, die ich an diesem Morgen zu mir nahm, nicht mehr ganz frisch war. 2. Tag: Nach dem vielversprechenden Versuch am Vorabend konnte ich es nicht abwarten und genehmigte mir schon zum Frühstück das nächste Glas mit würzigem Mineralwasser. Diesmal gab ich zwei Esslöffel Paprika-Pulver und einen Teelöffel granulierten Knoblauch dazu – Es schmeckte wie Paprika-Chips mit Knoblauch. Zum Mittagessen genehmigte ich mir fritierte Hühnerfüße und Abends aß ich Nudeln mit Salz. 3. Tag: Da ich am Vortag so geschlemmt hatte, beschloss ich, mich an diesem Tag ausschließlich von Mineralwasser mit Gewürzen zu ernähren. Morgens ein Glas mit einer Messerspitze Muskatnuss und drei Esslöffeln Vanille und Mittags eines mit drei Teelöffeln Zimt und einem Esslöffel Safran. Auf das dritte Glas am Abend verzichtete ich, da mich starke Bauchkrämpfe quälten. 4. Tag: Der Morgen begann mit einem deftigen Frühstück: 6 Butterkekse mit Margarine. Am Mittag genehmigte ich mir eine Hühnersuppe, da ich noch immer unter Bauchkrämpfen litt. Mein Magen konnte es vermutlich nicht mehr abwarten, die nächste Portion Mineralwasser mit Gewürzen zu erhalten. Am Abend war es dann soweit.  In das Glas mit Mineralwasser warf ich eine Hand voll Petersilie und eine Prise Salz (entspricht bei mir ungefähr einem gehäuften Esslöffel). Es war wahrlich ein Genuss! 5. Tag: Wegen anhaltenden Bauchschmerzen und Verstopfung suchte ich gleich am Morgen meinen Arzt auf, dem ich meine Diät offenbarte. Er zeigte sich erstaunt und riet mir ab, weiterhin Mineralwasser mit Gewürzen zu mir zu nehmen. Er wollte mir erklären, weshalb diese Diät ungesund sei, aber da ich sein Fach-Chinesisch nicht nachvollziehen konnte, versprach ich ihm nur mit gekreuzten Fingern, dass ich mich wieder meiner bisherigen Diät zuwenden würde. Als ich wieder zuhause war machte ich mir ein Glas Mineralwasser mit einer Packung Salatkrönung der Sorte „Gartenkräuter“. Es war erstaunlich: Es schmeckte wie Salat ohne Salatblätter! Das Mittagessen ließ ich ausfallen, da ich mich nicht wohl fühlte. Am Abend aß ich Schnecken. 6. Tag: Nachdem ich in der Nacht in das Krankenhaus eingeliefert wurde – meine Freundin fand mich bewusstlos neben der Toilette – und man mir den Magen ausgepumpt hatte, ging es mir wieder besser. Der Chefarzt machte sich über mich lustig , nachdem ich ihm von meiner Diät erzählte – dieser Narr. Am Mittag habe ich mich selbst entlassen, da ich nach einem Glas Mineralwasser mit Gewürzen dürstete. Diesmal war ich sehr mutig und mischte in das kohlensäurehaltige Getränk eine Prise Rosmarin, einige gehackte Senfkörner, Baldrianblätter und einen Esslöffel Anis. Abends genoss ich eine Scheibe ungetoastetes Toastbrot mit Pfeffer. 7. Tag: Als ich mir morgens mein Frühstücks-Mineralwasser machen wollte, wurde mir schwammig vor Augen. Ich musste es im Sitzen zubereiten, da es mir stehend schnell übel wurde. Am letzten Tag des Experiments wollte ich keine Experimente mehr wagen und gab nur zwei Esslöffel Koriander und eine Faust voll Kräutersalz in das Wasser, bevor ich es trank. Am Abend wachte ich mit verbundenem Kopf im Krankenhaus auf. Meine Freundin fand mich erneut bewusstlos, diesmal am Esstisch sitzend mit dem Kopf in Glasscherben. Ich muss nach dem Trinken ohnmächtig geworden und mit dem Kopf auf das Trinkglas gefallen sein. Als man mich am nächsten Morgen aus dem Krankenhaus entlies konnte ich es kaum abwarten mich zu wiegen. Die Waage zeigte nun 95 Kilo an – Das heißt, durch die Mineralwasser-mit-Gewürzen-Diät habe ich in einer Woche sage und schreibe 1 1/2 Kilo abgenommen!

Fazit:

Natürlich gibt es effektivere Diäten, aber nur wenige sind so schonend und lebensbejahend wie diese. Nur eine Mahlzeit am Tag muss durch ein Glas Mineralwasser mit Gewürzen ersetzt werden, das kann wirklich jeder schaffen! Und deshalb bekommt die Mineralwasser-mit-Gewürzen-Diät meine Empfehlung! Mineralwasser mit Gewürzen

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